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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Biber im Moosbach

Im Moosbach wurde am Ortsende Richtung Moos ein Biber gesichtet. Da die gemeldete Bibersichtung im Ortsbereich liegt informieren wir hiermit die Bachanlieger darüber, dass Bäume durch Biberfraß gefährdet sein können. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, Einzelbaumschutz mit Draht anzubringen um die Bäume vor Fraß zu schützen. Im Rathaus liegt ein Hinweisblatt zu den Möglichkeiten des Einzelbaumschutzes vor, dieses kann bei Interesse abgeholt werden. Auch liegt dort ein Informationsblatt zu „Hinweisen zur Verkehrssicherungspflicht bei Biberaktivitäten“ vor. Die beiden Informationsschreiben finden Sie auch auf der Internetseite der Gemeinde zum Herunterladen.

 

Wir bitten um frühzeitige Rückmeldung an die Gemeindeverwaltung, falls innerhalb des Ortsbereichs Dämme entstehen und dies festgestellt wird, damit Maßnahmen zur Schadensprävention in die Wege geleitet werden können.

 

Hinweis des Landratsamts Würzburg:

 

Umgang mit Biberdämmen

 

Wie überall in Bayern breiten sich auch im Landkreis Würzburg die Biber aus. Sie besiedeln die Mainufer, kleine Flüsse und Bachläufe. Dies ist im Prinzip sehr erfreulich, da das einst ausgerottete Tier in seinen Lebensraum zurückfindet.

 

Durch die Tätigkeiten des Bibers können aber auch Probleme auftreten: der Aufstau von Gewässern kann Grundstücke überfluten, Ufer können unterhöhlt werden und gewässernahe Gehölze sind durch Annagen oder Fällung gefährdet. Dies veranlasst Eigentümer von Grundstücken und Gewässer-Unterhaltspflichtige immer wieder eigenmächtig zu Maßnahmen, die mit dem Naturschutzgesetz nicht im Einklang stehen.

 

Das Umweltamt weist darauf hin, dass Biber streng geschützte Tiere sind, die weder gefangen, verletzt oder getötet werden dürfen. Der Schutz bezieht sich auch auf Biberdämme, wenn sie zum Schutz von Fortpflanzungs- und Ruhestätten angelegt wurden. Sie dürfen dann weder entnommen, beschädigt oder zerstört werden.

 

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind solche Handlungen Straftaten, die Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen zur Folge haben können. Um nicht in Konflikt mit dem Naturschutzgesetz zu geraten, empfiehlt das Umweltamt, Biberdämme auf keinen Fall ohne Rücksprache mit der Behörde abzutragen oder zu entfernen.

 

Informationen zum Biber bekommt man von Dr. Ulrich Gauer, Tel. 0931 8003-183, E-Mail u.gauer@lra-wue.bayern.de und unter www.landkreis-wuerzburg.de, Bürgerservice von A-Z.

 

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