Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Seite ausdrucken

Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus dem Gemeinderat - Sitzung vom 18. Oktober 2018

 

Kurz notiert aus der Sitzung des Gemeinderats vom 26.07.2018.

 

Ersatzneubau der Sportplatzbrücke – Ergebnis der Ausschreibung und Vergabe der Bauleistung und der Entsorgung unter dem Vorbehalt der Förderzusage

 

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 16.02.2017 beschlossen, das neue Bauwerk als Integrales Rahmenbauwerk mit Stahlverbund-Fertigteilen ausführen zu lassen.

 

Zwischenzeitlich wurde die Ausschreibung des Bauwerks auf Grundlage der Entwurfsplanung des Büros Hochreither und Vorndran für das Bauwerk und der Entwurfsplanung des Büros „plan2o“ für die Verkehrsanlagen durchgeführt.

 

Die Submission für das Gewerk fand Ende September statt. Über die elektronische Vergabeplattform wurden die Unterlagen von acht Firmen angefordert, drei Firmen (dechant hoch- und ingenieurbau gmbh, Weismain; Josef Rädlinger INGENIEURBAU GmbH, Windorf und Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co.KG, Aschaffenburg) gaben Angebote für die Bauleistung ab.

 

Durch die Firma Adam Hörnig wurden u.a. auch Nebenangebote abgegeben, dabei wurde mit „Nebenangebot 2“ die Ausführung der Brücke mit Spannbetonfertigteilträgern angeboten. Abweichend von der Ausschreibung wurden auch ein alternatives Abbruchkonzept und eine andere Montage der Brücke angeboten.

 

Die Angebote der drei Firmen wurden zwischenzeitlich von Herrn Klamt und Herrn Bauer umfassend auch unter Beteiligung externer Stellen geprüft. Die Ergebnisse wurden in der Gemeinderatssitzung ausführlich vorgestellt. Dabei wurde ein entsprechender Vergabevorschlag mit Vorstellung der Varianten und Ausführungen dem Gremium vorgestellt. Das derzeit wirtschaftlichste Angebot liegt knapp 20% über der letzten Kostenschätzung für die Bauleistungen! Allerdings ist dies nach Aussage der Beteiligten aufgrund der aktuellen Konjunktur kein Einzelfall, sondern auch bei anderen Verfahren gängige Praxis.

 

Das „Nebenangebot 2“ betrifft den Ersatzneubau der Sportplatzbrücke als Stahlbetonbrücke. Die Firma Hörnig hat ausdrücklich erklärt, dass der Transport der sehr großen Bauteile nach Kirchheim sowohl über Moos als auch über Kleinrinderfeld möglich ist.

 

Durch das „Nebenangebot 2“ ist die Firma Hörnig wirtschaftlichster Anbieter. Die Empfehlung des Büros Hochreither und Vorndran war, den Auftrag an die Firma Hörnig zu vergeben.

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Vergabe der Bauleistungen für den Ersatzneubau der Sportplatzbrücke an die Firma Hörnig gemäß vorliegendem Nebenangebot 2 (Ersatzneubau mit Spannbetonfertigteilträgern) zum Preis von rund 2 Millionen Euro. Die Vergabe erfolgt unter dem Vorbehalt der Förderzusage der Regierung von Unterfranken für den Ersatzneubau. Dieser Vorbehalt war aus förderrechtlichen Gründen erforderlich. Sobald der Förderantrag von der Regierung von Unterfranken geprüft und freigeben ist, können die Vergaben durchgeführt werden.

 

Über das Umweltingenieurbüro Keller wurde in Zusammenarbeit mit den beiden anderen Büros eine Angebotsabfrage für die Entsorgung der anfallenden Stoffe durchgeführt. Der Transport der anfallenden Stoffe ab der Baustelle bis zum Zwischenlager ist im Angebot für den Brückenbau bereits enthalten.

 

Drei Firmen wurden für die notwendige Zwischenlagerung zur Beprobung und die Entsorgung für Angebote angefragt.

 

  • Firma Beuerlein, Volkach-Gaibach
  • Firmengruppe Haaf, Kirchheim-Gaubüttelbrunn
  • Firma LZR (Lenz-Ziegler-Reifendscheidt), Kitzingen

 

In der Kostenberechnung sind für die Zwischenlagerung und Entsorgungskosten rund 100.000 Euro brutto angesetzt. Die Ausschreibungsergebnisse zeigen, dass die Loslösung der Zwischenlagerung und Entsorgung vom Brücken- und Straßenbau zu einer Kosteneinsparung geführt hat.

 

Von der Firmengruppe Haaf lag das wirtschaftlichste Angebot für die Zwischenlagerung vor. Herr Keller empfahl daher die Vergabe an die Firmengruppe Haaf auf Grundlage des vorliegenden Angebots. Das Gremium folgte diesem Vergabevorschlag einstimmig und beauftragte die Zwischenlagerung bei der Firmengruppe Haaf zum Preis von rund 17.000 Euro.

 

Für die Entsorgungsleistungen (Transport und Deponiegebühren) ab Zwischenlager lagen drei Angebote vor, das wirtschaftlichste von der Firma Beuerlein. Herr Keller empfahl daher die Vergabe an die Firma Beuerlein auf Grundlage des vorliegenden Angebots zum Preis von rund 65.000 Euro, dem folgte der Gemeinderat einstimmig.

 

Herr Klamt führte weiter aus, dass vertraglich vereinbart wurde, dass die Maßnahme im Januar 2019 beginnt und bis ca. Oktober/November 2019 dauern soll. Es ist angedacht, dass bis zur Aufhebung der Sperrung Bahnstrecke Würzburg-Lauda der Rohbau der Brücke steht.

 

 

Verabschiedung Jahresbetriebsplan 2019 für den Gemeindewald

 

Der Vorschlag für den Jahresbetriebsplan 2019 wurde der Gemeinde vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Würzburg (AELF) übersandt und lag den Mitgliedern des Gemeinderats vor.

 

In diesem Wirtschaftsjahr sollen 440 Festmeter Holz auf 13,8 ha eingeschlagen werden, laut Forstbetriebsplan könnten 655 Festmeter eingeschlagen werden. Im kommenden Jahr wird weniger Holz eingeschlagen, da die Waldpflege flächenmäßig und nicht Hiebsatzmäßig erfolgt. Nachdem in diesem Jahr auf der festgelegten Fläche weniger entnommen werden kann, wird quasi ein Puffer für die kommenden Jahre erwirtschaftet. Somit wirtschaftet die Gemeinde sehr nachhaltig, da deutlich weniger Holz entnommen wird als Nachwuchs vorherrscht.

 

Dieses Jahr wird überwiegend nur Wertholz für die Submission und Brennholz für die Bevölkerung entnommen. Der Einschlag erfolgt auch in diesem Jahr ohne Harvester, da kein Industrieholz entnommen wird.

 

Laut Planungen sollen 42.500 Euro durch den Holzverkauf eingenommen werden, auf der Ausgabenseite (reine Sach- und Unternehmerkosten ohne gemeindliche Personalkosten) sind 11.636 Euro veranschlagt. Der positive Saldo im Betriebsansatz beträgt somit 30.864 Euro.

 

 

Bei einem gemeinsamen Waldbegang sollen gemeinsam mit dem Förster Herrn Langguth waldspezifische Themen, wie Aufforstungsmaßnahme, Kalamitäten, etc. besprochen werden.

 

Der Gemeinderat stimmt dem vorgelegten Jahresbetriebsplan für 2019 einstimmig zu.

 

 

Festlegung der Holzpreise für Brennholz aus dem Gemeindewald

 

Nach Rücksprache mit dem Förster Herrn Langguth wurde folgender Preis einstimmig festgelegt:

 

Durchforstungsholz/Kronenholz (Ster/ Hartholz) 23,- Euro (Vorjahr:23,- Euro). Andere Arten von Brennholz können heuer nicht angeboten werden.

 

Auch in diesem Jahr werden wie im Vorjahr wieder ca. 250 Ster Holz für Selbstwerber zur Verfügung stehen. Eventuell könnte sich die Menge leicht erhöhen, da ca. 30 Bäume beim letzten Sturm geworfen, bzw. beschädigt wurden. Es wird daher vorgeschlagen, die bisherige Regelung beizubehalten und pro Selbstwerber maximal 5 Ster Holz zu vergeben. Sollte in der ersten Vergaberunde weniger Nachfrage nach Brennholz sein, wird im Rahmen einer Nachvergabe die Restmenge an Interessenten aufgeteilt.

 

Die Verfahrensweisen im Hinblick der Aufarbeitung und Abholung, wie auch die Sanktionierung des Befahrens des Walds außerhalb von Rückegassen werden wie in den vergangenen Jahren beibehalten.

 

 

Antrag des Musikvereins Kirchheim auf Bezuschussung der Dachsanierung und Außenfassade am Musikheim gemäß den Richtlinien für die Vereinsförderung

 

Mit Schreiben vom 06.04.2017 stellte der Musikverein Kirchheim einen Antrag Förderung von Unterhaltsmaßnahmen am Musikheim. Der Verein sanierte das Dach und die Außenfassade. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 18.05.2017 beschlossen, 20% der Kosten bis zu einer Höhe von 3.450,- Euro zu übernehmen.

 

Zwischenzeitlich wurde die Abrechnung für die Baumaßnahme vom Musikverein Kirchheim übersandt. Entgegen der Kostenschätzung gab es begründete Abweichungen, die Gesamtkosten beliefen sich nun auf 20.575,41 Euro. Der gemeindliche Kostenanteil von 20% beträgt bei dieser Summe insgesamt 4.115,08 Euro. Vom Gemeinderat wurde einstimmig entscheiden, die Förderung auf Grundlage der Schlussrechnung auszubezahlen.

 

 

Ferienbetreuung über den Grundschulverband Kirchheim

 

In der Gemeinde Kleinrinderfeld wurde bisher die Schulkindbetreuung außerhalb der Unterrichtszeit als zusätzliches Angebot zur Mittagsbetreuung des Grundschulverbands und in den Ferien durch den örtlichen Kindergarten, bzw. einen freien Träger (Arbeiterwohlfahrt/AWO) durchgeführt. Die Gemeinde Kleinrinderfeld hat nun mitgeteilt, dass dies ab dem 01.01.2019 aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist.

 

Es gibt nun die Anfrage aus der Kleinrinderfelder Elternschaft an die Gemeinde Kleinrinderfeld, ob zukünftig u.a. die Ferienbetreuung organisiert werden kann. Auf ein beiliegendes Anschreiben an die Gemeinde Kleinrinderfeld wurde verwiesen. Die 1. Bürgermeisterin Linsenbreder ist nun an den Grundschulverband Kirchheim herangetreten und hat das Schreiben mit der Bitte um Befassung weitergeleitet. Eine Befassung mit dem Sachverhalt im Gemeinderat Kleinrinderfeld hat bis dato nicht stattgefunden.

 

Aus Sicht der Verwaltung und des 1. Bürgermeisters war es vor der Beratung im Grundschulverband zielführend, eine grundsätzliche Meinungsbildung im örtlichen Gemeinderat vorzunehmen. Eine Ferienbetreuung wäre eine deutliche Ausweitung des bisherigen Angebots, was auch zu einer Kostensteigerung für die einzelnen Gemeinden im Verband führen kann, da solche Angebote meist nicht kostendeckend mit Elternbeiträgen durchführbar sind. Weiterhin gibt es verschiedene organisatorische Fragen, die mit einer solchen Einführung verbunden sind und die es vorab zu klären gilt. Bei einer ganztägigen Ferienbetreuung muss den Kindern ein umfassendes und differenziertes Programm geboten werden, inklusive Mittagessen.

 

Seitens des 1. Bürgermeister Jungbauer gab es diesbezüglich verschiedene Gespräche, über die er in der Sitzung berichtete. Im Gemeinderat gab es eine ausführliche Diskussion zu dem Thema, bevor folgender Beschluss einstimmig gefasst wurde:

 

Der Gemeinderat Kirchheim ist grundsätzlich bereit, dass über den Grundschulverband Kirchheim eine Ferienbetreuung im Rahmen eines Gesamtkonzeptes in der Mittagsbetreuung angeboten wird. Bezüglich der Umsetzung wird eine mindestens tageweise Buchung gefordert, bei zweiwöchigen Ferien sollte eine einwöchige Betreuung angeboten werden. Die Abrechnung soll nicht über die Aufteilung des Grundschulverbands erfolgen, sondern kindbezogen.

 

Mit dem Kindergarten Kirchheim ist eine mögliche Einführung eng abzustimmen. Es wird gewünscht, dass über die Art und Weise der Durchführung der Jugendsozialarbeit im Verband nach dem Jahr 2019 sich grundsätzlich Gedanken gemacht wird. Beispielsweise könnte es zielführend sein, nicht mit einem Kooperationspartner zu arbeiten, sondern mit eigenem Personal.

 

Auswertung Geschwindigkeitsmessanlagen

 

Burkardstraße, Fahrtrichtung Vorstadt (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 30 km/h): Im Zeitraum 31.08. – 05.10.2018 wurden 21.434 Fahrzeuge erfasst, somit durchschnittlich 612 am Tag.

63 fuhren bis 10 km/h (0,29 %), 1.342 bis 20 km/h (6,26 %), 11.112 bis 30 km/h (51,84 %), 7.882 bis 40 km/h (36,77 %), 952 bis 50 km/h (4,44 %), 75 bis 60 km/h (0,35 %), 6 bis 70 km/h (0,03 %), 2 bis 80 km/h. Der/die negative Spitzenreiter/in lag bei 77 km/h. Die Quote der Geschwindigkeitsüberschreitungen liegt bei 41,6 %, die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 30 km/h!

 

Hauptstraße, Fahrtrichtung Ortsmitte (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h): Im Zeitraum 31.08. – 05.10.2018 wurden 18.829 Fahrzeuge erfasst, somit durchschnittlich 537 am Tag. 22 fuhren bis 10 km/h (0,12 %), 409 bis 20 km/h (2,17 %), 1.773 bis 30 km/h (9,42 %), 759 bis 40 km/h (4,03 %), 4.611 bis 50 km/h (24,49 %), 7.081 bis 60 km/h (37,61 %), 3.180 bis 70 km/h (16,89 %), 805 bis 80 km/h (4,27 %), 35 bis 155 km/h (0,82 %), 26 bis 100 km/h (0,14 %), 5 bis 110 km/h (0,03 %) und 3 mehr als 110 km/h. Der/die negative Spitzenreiter/in lag bei 119 km/h. Die Quote der Geschwindigkeitsüberschreitungen liegt bei 59,8 %, die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 51 km/h!

 

 

Erneuerung Unterverteilung Sportgaststätte

 

Die Abrechnung der vom Gemeinderat beschlossenen und von der Firma Elektro Scheuermann durchgeführten Arbeiten liegt vor. Ging man bei der Beauftragung noch von Kosten von rund 12.000 Euro aus, so konnten die Arbeiten für rund 10.500 Euro abgeschlossen werden. Die Kosten für die Anpassung eines Schranks durch den „Bergschreiner“ lagen bei rund 1.550 Euro.

 

 

Reparatur John Deere/ Bauhof

 

Am Kleintraktor sind einige Reparaturen durchzuführen. Der Kostenvoranschlag für die Erneuerung der Federung in der Kabine, der Fronthydraulik, der vorderen Reifen, für den Kundendienst und die Hauptuntersuchung belaufen sich auf rund 3.000 Euro.

 

 

Ankauf von drei Hochbeeten

 

Vom Landratsamt Würzburg konnte die Gemeinde drei barrierefreie Hochbeete für 2000,- Euro erwerben, welche bei der Landesgartenschau im Einsatz waren. Die Hochbeete wurden von den Mitarbeitern des Bauhofs in Würzburg abgebaut und in die Gemeinde transportiert. Eines wurde an der Mittagsbetreuung aufgebaut, zwei an der Grundschule. Die Hochbeete sollen nun im Rahmen eines Projektes „gesundes Pausenbrot“ bepflanzt und damit sinnvoll genutzt werden.

 

Häcksleraktion des Bauhofs

 

Da bei der Aktion Ende Oktober diesmal nur vier Bürger den Service an der Freizeitanlage genutzt haben, wird die Aktion eingestellt und nicht wieder angeboten.

 

 

Informationen aus der VG

 

Von der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) wurde entschieden, Frau Martina Gärtner zum 01.01.2019 als neue Beschäftigte in der Verwaltung einzustellen. Weiter wurde beschlossen, im September 2019 wieder eine Ausbildungsstelle zu schaffen.

 

 

Nachfolge Zahnarzt

 

Trotz intensiver Bemühungen auch unter Einbeziehung des 1. Bürgermeisters Jungbauer und der Verwaltung konnte bisher leider noch kein/e Nachfolger/in für Herrn Dr. Pross gefunden werden.

 

 

Termine:

 

04.12.2018 – 19:30 Uhr - Bürgerheim Gaubüttelbrunn - interkommunale Gemeinderatssitzung

 

13.12.2018 – 18 Uhr – Rathaus - Gemeinderatssitzung

 

 

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

drucken nach oben