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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Aktuelles aus der Sitzung des Schulverbands vom 18. Februar 2019

Kurz notiert aus der Sitzung des Grundschulverbandes vom 18.02.2019

 

 

 

Neue Zusammensetzung der Schulverbandsversammlung

 

Grundschulverbandsvorsitzender Björn Jungbauer berichtete, dass die Zahl der Verbandsschüler aus der Gemeinde Geroldshausen zum Stichtag 01.10.2018 nur noch 45 und somit weniger als 50 Schülerinnen/Schüler beträgt.

 

Aufgrund dessen wurde der bisherige Verbandsrat Armin Gardill von der Gemeinde Geroldshausen als Mitglied der Schulverbandsversammlung in der Sitzung des Gemeinderats vom 19.12.2018 abberufen.

 

Grundschulverbandsvorsitzender Björn Jungbauer berichtete weiter, dass die Zahl der Verbandsschüler aus der Gemeinde Kleinrinderfeld zum Stichtag 01.10.2018 mehr als 50 Schülerinnen/Schüler beträgt.

 

Aufgrund dessen wurde 2. Bürgermeister Frank Heß von der Gemeinde Kleinrinderfeld in der Sitzung des Gemeinderats vom 17.01.2019 als weiteres Mitglied der Schulverbandsversammlung bestellt. Zur Stellvertreterin wurde Gemeinderätin Luise Then berufen.

 

 

Haushalt 2019 –Haushaltssatzung –

Finanzplan und

Investitionsprogramm 2018 - 2022

 

Der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Herr Andreas Schäffner trug den Vorbericht zum Haushaltsplan des Grundschulverbandes für das Haushaltsjahr 2019 vor und erläuterte diesen ausführlich.

 

Der Grundschulverband wird verwaltungsmäßig von der VG Kirchheim betreut. Gemäß Zweckvereinbarung erhält die VG Kirchheim hierfür einen Verwaltungskostenzuschuss. Die Verwaltungskostenumlage beträgt seit 01.01.2016 jährlich 28.000 Euro.

 

Der Stand der allgemeinen Rücklage belief sich zum 31.12.2017 auf 50.202 Euro. Nach aktueller Hochrechnung werden der allgemeinen Rücklage im Haushaltsjahr 2018 voraussichtlich etwa 50.000 Euro zugeführt. Für das Haushaltsjahr 2019 ist eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 79.100 Euro eingeplant.

 

Der Verwaltungshaushalt weist in Einnahmen und Ausgaben jeweils 489.400 Euro (Vorjahr 514.400 Euro) aus.

 

Der Grundschulverband hat kein eigenes Personal beschäftigt. Der Schulhausmeister und die Betreuerinnen der Mittagsbetreuung sind bei der VG Kirchheim angestellt, diese ist somit auch Arbeitgeber der Beschäftigten. Der entsprechende Personalaufwand wird von Seiten des Grundschulverbands vollumfänglich an die VG Kirchheim erstattet.

Ab 01.01.2018 wurde an der Grundschule Kirchheim die Jugendsozialarbeit eingeführt. Die Kostenbeteiligung des Grundschulverbands beläuft sich jährlich auf ca. 18.300 Euro. Die Jugendsozialarbeit wird durch den Kooperationspartner Jugendhilfe Creglingen durchgeführt. Der Landkreis Würzburg unterstützt die Jugendsozialarbeit mit 8.160 Euro pro Kalenderjahr, der Zuschuss wird direkt an die Jugendhilfe Creglingen ausgezahlt und mit der Jahrespauschale für die Sozialarbeiterin verrechnet.

 

Derzeit wird über die Einstellung von eigenem Personal für die Jugendsozialarbeit nachgedacht, das Aufgabenfeld soll in diesem Zusammenhang entsprechend erweitert werden. Gegebenenfalls könnte ab Ende des Schuljahres 2018/19 ein /e Schulsozialarbeiter /in eingestellt werden, hierfür wurden anteilige Erstattungsbeträge in Höhe von 20.000 Euro im Haushaltsplan berücksichtigt, in der Finanzplanung wurden entsprechend jährlich 60.000 Euro eingestellt

 

Seit dem Schuljahr 2008/2009 wird an der Grundschule in Kirchheim eine verlängerte Mittagsbetreuung angeboten. Die Mittagsbetreuung findet im Schulgebäude in Gaubüttelbrunn statt. Die Schüler werden von Montag bis Freitag in der Zeit von 11:30 – 15:30 Uhr betreut.

 

Die Betreuung erfolgt durch vier Mitarbeiterinnen. Der Freistaat Bayern fördert die Einrichtung einer Mittagsbetreuung mit einem Zuschuss von 7.000 Euro je Gruppe und Schuljahr. Nach anfänglich zwei Gruppen werden zwischenzeitlich 4 Gruppen gefördert, wobei hier eine Mindestgruppenbelegung von 12 Schülern gefordert wird. Die Schülerzahlen der Mittagsbetreuung seit mehreren Jahren konstant bei durchschnittlich 60 Schülern. Die geplante Unterdeckung für den Betrieb der Mittagsbetreuung beträgt nach Abzug von Elternbeiträgen und Förderung 23.700 Euro, diese ist von den Mitgliedsgemeinden zu übernehmen.

 

Der Vermögenshaushalt weist in Einnahmen und Ausgaben jeweils 168.000 Euro aus.

 

Nachdem im Jahr 2017 bereits Schulmöbel für einen Teil der Schüler der Mittagsbetreuung angeschafft wurden, sollen nun weitere neue Schulmöbel angeschafft werden, im Haushaltsplan sind hierfür 5000 Euro vorgesehen.

 

Aktuell sind im Bereich der Grundschule in Kirchheim sechs schnurlose Telefone m Einsatz. Eine Erweiterung der bestehenden Anlage ist technisch nicht möglich. Um mehr als 6 Mobilteile anschließen zu können müsste eine Multizellenlösung angeschafft werden, die Kosten belaufen sich auf ca. 3.000 Euro. Die Erweiterung ist nicht zuletzt durch die Verlagerung der Klassen aus dem Schulgebäude in Gaubüttelbrunn notwendig.

Der Freistaat Bayern unterstützt aktuell die Schulen bei der Einführung digitaler Medien. Dem Grundschulverband wurden auf Antrag bereits Mittel in Höhe 13.900 Euro aus dem Förderprogramm „Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer“ bewilligt. Weitere Anträge können nach aktuellem Sachstand gestellt werden. In einem ersten Schritt soll ein Teil der Klassenzimmer mit digitalen Medien ausgestattet werden, hierzu gehört auch die Anschaffung von Tablets. Für die Schaffung der technischen Voraussetzungen und der Anschaffung von digitalen Medien wurden 40.000 Euro im Haushaltsplan berücksichtig. Weitere 30.000 Euro wurden für 2020 vorgesehen.

 

Ein Teil des Pausenhofs in Kirchheim soll als „grünes Klassenzimmer“ umgestaltet werden. Der Bauantrag hierfür wurde bereits gestellt. Für die Umsetzung sind 12.000 Euro vorgesehen.

 

Für die Einführung einer Ganztagsschule sind nach Rücksprache mit dem Ingenieurbüro 100.000 Euro für Planungskosten im Haushaltsplan eingestellt.

 

Im Zusammenhang mit der Einführung digitaler Medien wurde die Deutsche Telekom angefragt, ob das Schulgebäude an das Glasfasernetz angebunden werden kann. Dies wurde von dort positiv beantwortet. Die genannten Kosten belaufen sich auf ca. 60.000 Euro. Die Maßnahme könnte bis zu 90 % gefördert werden. Zur Planung des Glasfaserausbaus wurden 5.000 Euro im Haushaltsplan für 2019 berücksichtigt. Zur Umsetzung wurden weitere Mittel i. H. v. 60.000 Euro in die Finanzplanung 2020 aufgenommen. Gleichzeitig wurde eine Fördersumme von 50.000 Euro angenommen und als Einnahmen ausgewiesen.

 

Als Entnahme aus der allgemeinen Rücklage sind 79.100 Euro vorgesehen.

 

Zum 01.10.2018 besuchten 158 Schülerinnen und Schüler die Grundschule, im Vorjahr waren es 146 und im Jahr 2016 zum Stichtag 145.

 

Die Verwaltungsumlage (Schulverbandsumlage), die den nicht gedeckten Bedarf im Haushalt ausgleicht und von den Mitgliedsgemeinden zu leisten ist, beträgt im Haushaltsjahr 2019 349.600 Euro (Vorjahr 364.600 Euro). Die Umlage pro Schüler hat sich mit 2.271,42857 Euro etwas verringert (Vorjahr 2.585,82 Euro), was u.a. auf die steigende Schülerzahl und die Ausweisung einer Investitionsumlage zurückzuführen ist.

 

Zum Ausgleich des durch sonstige Einnahmen nicht gedeckten Bedarfs ist in der Haushaltssatzung eine Investitionsumlage in Höhe von 75.000 Euro ausgewiesen.

 

Die Aufnahme eines Festbetragskredites ist nicht vorgesehen.

 

Die Verbandsversammlung nahm den vorgelegten Haushaltsentwurf und den vorgelegten Finanzplan sowie das Investitionsprogramm 2018 – 2022 zur Kenntnis und stimmte diesem einstimmig zu.

 

 

Ferienbetreuung

 

In der letzten Sitzung wurde beschlossen, dass 1. Bürgermeisterin Linsenbreder ein Angebot für eine Ferienbetreuung auf Schulverbandsebene einholen sollte. Dieses lag nun vor und wurde nun von der Bürgermeisterin erläutert. Des Weiteren teilte sie mit, dass eine Betreuung in den Räumlichkeiten des ehem. Schulhauses in Kleinrinderfeld möglich wäre.

 

Nach kurzer Diskussion bestand Einvernehmen darüber, dass in einem ersten Schritt die Gemeinderäte der einzelnen Mitgliedsgemeinden über eine Beteiligung an einer entsprechenden Schulkindbetreuung während der Ferienzeiten beraten. Entsprechend den dort gefassten Beschlüssen erfolgt dann die Beratung über die weitere Vorgehensweise in der nächsten Grundschulverbandsversammlung.

 

 

Einführung der Offenen Ganztagesschule an der Grundschule Kirchheim –

aktueller Sachstand

 

In der Sitzung der Verbandsversammlung am 27.11.2018 wurde vom Gremium ein umfangreicher Beschluss in Richtung Einführung der Offenen Ganztagesschule (OGS) im Schulverband beschlossen. Es wurde auch beschlossen, das Architekturbüro Haas & Haas mit entsprechenden Planungen zu beauftragen.

 

Herr Haas vom Architekturbüro erläuterte anhand einer Powerpoint–Präsentation detailliert zwei Varianten zur baulichen Umsetzung einer OGS am Schulstandort in Kirchheim. Die Kosten für die Umsetzung der Planungsentwürfe bezifferte Herr Haas mit annähernd gleichen Beträgen für beide Varianten, diese belaufen sich nach erster Kostenschätzung auf ca. 4,5 Mio. Euro brutto, zzgl. Nebenkosten.

 

In der anschließenden ausführlichen Diskussion stellte sich die Planung im bestehenden Pausenhof (Variante 2c) als die zweckdienlichere Variante heraus. Eine Bebauung des Göbelhofs wurde aus verschiedenen Gründen nicht em-pfohlen, da u.a. der notwendige Baukörper mit drei Stockwerken zu massiv ist und sich in die Umgebung nur sehr schlecht einfügen würde.

 

Die Variante 2c soll nach Auffassung der Verbandsrätinnen/-räte auch weiterverfolgt werden. Nachdem die derzeitige Planung lediglich das Raumprogramm für den Bedarf der aktuellen Schülerzahlen abbildet, soll nach Wunsch des Gremiums auch die Schülerbedarfs-prognose in die Planung mit einfließen.

Herr Haas wies abschließend noch darauf hin, dass aufgrund der zu erwartenden Bausumme der Schwellenwert überschritten wird, nachdem für Planungsleistungen eine europaweite Ausschreibung notwendig ist. Dies muss bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.

 

Die Verbandsversammlung beschloss einstimmig, dass der von Herrn Haas vorgestellte Planungsentwurf mit Gebäudeerrichtung auf dem Gelände des ehemaligen Göbelhofs nicht weiter verfolgt werden soll.

 

Der Planentwurf (Variante 2c) mit Gebäudeerrichtung im bestehenden Pausenhofgelände wird unter Einbeziehung der aktuellen Schülerbedarfsprognose und Abstimmung des Raumprogrammes mit der Regierung von Unterfranken weiterentwickelt.

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