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Gemeinde Kirchheim in Unterfranken  |  E-Mail: verwaltungsgemeinschaft@kirchheim-ufr.de  |  Online: http://www.kirchheim-ufr.de

Glasfaser für Kirchheim – Gemeinde unterzeichnet Kooperationsvertrag mit der Telekom – Vectoring-Technik freigeschalten– Bandbreiten bis zu 250 Mbits

 

Die Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Netzausbau für noch unterversorgte Ortsteile in Kirchheim gewonnen. Die profitierenden Haushalte in den Erschließungsgebieten Egenburg, Sellenberger Hof und Geiersmühle können nach Fertigstellung mit maximalem Tempo im Internet surfen.

 

Gemäß der vertraglichen Vereinbarung zwischen der Deutschen Telekom und der Gemeinde, welche kürzlich von 1. Bürgermeister Björn Jungbauer im Beisein von 2. Bürgermeister Edwin Engert unterzeichnet wurde, hat die Deutsche Telekom nun 48 Monate (!) Zeit für den Ausbau. Die lange Zeitdauer bis zur vertraglichen Fertigstellung hängt maßgeblich mit der derzeit hohen Auslastung der Tiefbauunternehmen zusammen, da deutschlandweit sehr viel Netzausbau betrieben wird und keine Kapazitäten bei den Unternehmen vorhanden sind. Es bleibt jedoch die Hoffnung, dass die Arbeiten schneller aufgenommen und abgeschlossen werden können.

 

Die Anschlüsse bieten dann eine Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen. Beim Heraufladen sind es bis zu 500 MBit/s. Damit besteht dann ein Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home. Die Telekom wird im Rahmen des Ausbaus über sechs Kilometer Glasfaserkabel verlegen und zwei neue Glasfaser-Netzverteiler aufstellen. Die Leitung geht direkt ins Haus, die Signale werden optisch übertragen.

 

„Ein schneller Internet-Anschluss ist heute ein Muss, daher hat der Gemeinderat auch einstimmig den Netzausbau über das Förderprogramm des Freistaats Bayern beschlossen“, so 1. Björn Jungbauer. Im Neubaugebiet „Am Schoppen“ wurden bereits Glasfaserleitungen bis ins Haus verlegt. Bei Straßenbauarbeiten werden von der Gemeinde immer Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegt, so dass ein späterer Ausbau einfach möglich ist. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde überzeugen konnten“, sagt Markus Winter, Regionalmanager der Deutschen Telekom. „Wir legen heute einen weiteren Grundstein für die digitale Zukunft in Kirchheim. Das Netz wird immer auf dem neuesten Stand sein. Dafür werden wir sorgen.“

 

Da der Ausbau eigenwirtschaftlich für die Telekom nicht möglich ist, wird die sog. Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von knapp 260.000 Euro durch die öffentliche Hand getragen. Davon übernimmt die Gemeinde rund 60.000 Euro, den Rest der Freistaat Bayern.

 

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Immobilienbesitzer mitmachen. „Glasfaser gibt es nur gemeinsam“, sagt Regionalmanager Markus Winter. „Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine EinGrossansicht in neuem Fenster: Kooperation Telekomverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen.“

 

Bereits vor dem weiteren Glasfaserausbau hat die Telekom ihr Netz in der Gemeinde bereits weiter modernisiert und auf Vectoring-Technik hochgerüstet. Damit stehen den Haushalten im Netz der Telekom fast flächendeckend schnelle Bandbreiten mit bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload zur Verfügung. Im Versorgungsbereich des Technikstandortes „Kapellenweg“ mit Super-Vectoring bereits bis zu 250 Mbit/s im Download. Dabei gilt zu beachten, dass für bestehende Anschlüsse keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit erfolgt, die schnellen Bandbreiten müssen vom Kunden immer aktiv beauftragt werden.

 

Eine Übersicht der aktuell verfügbaren Bandbreiten finden Sie auf folgender Webseite: www.telekom.de/schneller

 

 

 

Auf dem Bild zu sehen sind von links nach rechts: Regionalmanager Markus Winter, 2. Bürgermeister Edwin Engert, Thomas Weigand – Technik Deutsche Telekom und 1. Bürgermeister Björn Jungbauer

 

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